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Vogel des Jahres 2018 – Star

Die Stare (Sturnidae) sind eine der artenreichsten Familien der Singvögel (Passeres), die zu den Sperlingsvögeln (Passeriformes) gehören. Sie zählen zu den am weitesten verbreiteten Vogelfamilien der Welt. Die Familie umfasst 34 Gattungen und fast 120 Arten, von denen zwei Gattungen und sechs Arten ausgestorben sind.

Stare sind kleine bis mittelgroße Singvögel mit kräftigen Füßen. Ihr Gefieder ist vielfältig von typischerweise schwarzer oder dunkler Farbe bis hin zu mehrfarbigen Arten. Die meisten Arten haben einen leicht metallischen bis stark irisierenden metallischen Glanz und bauen ihre Nesterzum überwiegenden Teil in Hohlräumen, in denen sie blasse hellblaue oder weiße Eier legen, die des Öfteren auch gesprenkelt sind. Die meist sehr geselligen Vögel treten oft in Scharen auf und zeichnen sich durch einen meist kräftigen und direkten Flug aus. Sie leben gerne in offenen Landschaften mit leichtem Baumbestand, in einigen Regionen der Welt auch in Wäldern. Sie ernähren sich vorwiegend von Insekten und Früchten und werden des Öfteren auch als Allesfresser angesehen, da sie sich auch zum Teil Reste der menschlichen Nahrung als Quelle erschlossen haben. Einige Arten leben als Kulturfolger in der Umgebung von Siedlungen.

Stare kommen ursprünglich nur in Afrika und Eurasien vor. Mehrere europäische und asiatische Arten sind jedoch nach Nordamerikabeziehungsweise Australien und Neuseeland eingeführt worden. Der weltweit am weitesten verbreitete Vertreter der Familie ist der Star (Sturnus vulgaris), der Namensgeber und Typusart für die Gattung ist.

Stare
Hirtenmaina (Acridotheres tristis)
Systematik
Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeres)
Überfamilie: Muscicapoidea
Familie: Stare
Wissenschaftlicher Name
Sturnidae
Rafinesque, 1815

Quelle: Wikipedia

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Vogel des Jahres 2017 – Waldkauz

Der Waldkauz (Strix aluco) ist eine mittelgroße Eulenart mit einer Verbreitung von Europa bis nach Westsibirien und Iran. Er kommt außerdem in Südostasien vor. In Mitteleuropa ist der Waldkauz gemeinsam mit der Waldohreule die häufigste Eule.[1] Er fehlt lediglich in baumarmen Gebieten. Waldkäuze benötigen als Brutareal reich strukturierte Landschaften, in denen sich Wälder und Baumgruppen mit offenen Flächen abwechseln. Er ist ein Höhlenbrüter, der neben Baumhöhlen auch in Mauerlöchern, Felshöhlen sowie Dachböden brütet. Er frisst bevorzugt Mäuse, kann aber seine Ernährung bei Mäusemangel auf Kleinvögel umstellen.

Kennzeichnend für diese dämmerungs- und nachtaktive Eulenart ist eine gedrungene Gestalt mit rundem Kopf und einer rindenähnlichen Gefiederfärbung. Von September bis November sowie im zeitigen Frühjahr ist der Reviergesang des Männchens weithin hörbar.

Der Waldkauz wird in Deutschland Vogel des Jahres 2017.

 

Quelle: Wikipedia

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